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Kernspintomographie (MRT)

Häufige Fragen und Antworten für Patienten

Was muss zur MRT mitgebracht werden?

  • Überweisungsschein
  • Krankenkassenkarte
  • Falls vorhanden: Bildmaterial einer bereits von dieser Region durchgeführten Voruntersuchung. Dies ist zur Untersuchungsplanung und Beurteilung der Untersuchung sehr wichtig. Bei einer fehlenden Voruntersuchung kann unter Umständen die aktuelle Untersuchung nicht durchgeführt werden!
  • Falls vorhanden: Operationsberichte oder Arztbriefe zu der aktuellen Erkrankung

Wann kann keine MRT durchgeführt werden?

  • Bei implantiertem metallhaltigem Fremdmaterial kann abhängig von der Art des Materials aus Sicherheitsgründen manchmal keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden (z. B. bei Herzschrittmachern, manchen künstlichen Herzklappen, Schmerzpumpen oder langen Marknägeln). Bitte informieren Sie sich vorher telefonisch bei uns, ob bei implantiertem Fremdmaterial eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann.
  • Bei Fieber (Temperaturerhöhung über 38° Celsius) kann keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden.
  • Bei Schwangerschaft kann keine MRT durchgeführt werden, da kein Gehörschutz für das Kind im Mutterleib möglich ist.

Warum muss ich erneut einen Fragebogen ausfüllen, wenn ich schon einmal im RIZ war?

Da wir bei jeder einzelnen Untersuchung den Anlass und die Fragestellung der Untersuchung überprüfen müssen, müssen wir erfahren, welche Beschwerden sich in der letzten Zeit bei Ihnen verändert haben oder welche Therapien durchgeführt wurden. Dies gilt in der MRT insbesondere für durchgeführte Operationen und Implantationen von Fremdmaterial.

Wie lange dauert die Untersuchung? Wie viel Zeit muss ich für den Arztbesuch einkalkulieren?

Die MRT-Untersuchung alleine dauert in der Regel 20-30 Minuten. In dieser Zeit müssen Sie ruhig auf dem Rücken (in Ausnahmen auch auf dem Bauch) im MRT-Gerät liegen. Um eine so hochkomplexe MRT-Untersuchung durchführen zu können, sind jedoch etliche zusätzliche Arbeiten vor und nach der Untersuchung notwendig (Vorbereitung der Untersuchung und Nachbereitung der Bilder). Bei der Vorbereitung der Untersuchung müssen ggf. auch Voraussetzungen und Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe geprüft werden. Zudem erhalten Sie im RIZ nach der Untersuchung ein Arztgespräch.

Somit müssen Sie für den gesamten Praxisaufenthalt bei einer MRT-Untersuchung mit Vorbereitung, Untersuchung, Nachbereitung und Arztgespräch etwa 2 Stunden einplanen.

Wird Kontrastmittel benötigt und muss man dabei etwas beachten?

Ob MRT-Kontrastmittel benötigt wird hängt von der Erkrankung und der Fragestellung ab. Bei Fragen nach Tumoren oder Entzündungen ist häufig eine Kontrastmittelgabe zur sicheren Diagnose nötig. Ihr Radiologe wird vorher mit Ihnen über die Kontrastmittelgabe, deren Nutzen und Risiken und die Dinge, die danach zu beachten sind, sprechen.
Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, ob es bei einer vorherigen Untersuchung zu einer allergischen Reaktion auf Kontrastmittel gekommen war.
Zur Gabe von MRT-Kontrastmittel ist zudem eine ausreichende Nierenfunktion nötig. Diese werden wir vorher prüfen.
Nach einer Untersuchung mit Kontrastmittel sollten Sie zudem möglichst viel trinken, damit das Kontrastmittel schneller aus Ihrem Körper ausgeschieden wird.

Muss ich nüchtern kommen?

In der MRT müssen Sie nur zu einer Untersuchung des Bauchraumes nüchtern kommen. D. h. ab 2h vor der Untersuchung bitten wir Sie nichts mehr zu essen. ACHTUNG: Medikamente dürfen immer eingenommen werden. Auch Wasser dürfen Sie immer trinken.

Was mache ich bei Platzangst?

Viele Patienten leiden in der MRT unter Platzangst. Unsere modernen Geräte sind jedoch speziell für Patienten mit Platzangst angepasst worden. Die Weite der MRT-Öffnung (Gantry) ist größer als bei älteren Geräten, zudem ist die MRT-Öffnung kürzer und viel heller als früher. Sie haben während der Untersuchung immer einen Alarmknopf in der Hand mit dem sie sofort unser Personal rufen können. Zudem haben wir Sie über eine Glasscheibe während der Untersuchung immer im Blick.
Sollte jedoch eine stärkere Platzangst bekannt sein, wäre eine Untersuchung mit vorheriger Einnahme eines Beruhigungsmittels zu erwägen, das Ihnen Ihr überweisender Arzt mitgeben muss.

Was passiert während der MRT-Untersuchung?

Eine MRT-Untersuchung ist geräuschintensiv. Während der Untersuchung entstehen im MRT-Gerät „Hämmer-, Knatter- und Brumm-“ Geräusche in unterschiedlicher Abfolge und Intensität. Sie bekommen von uns einen guten Hörschutz, der die Geräuschkulisse gut erträglich macht.
Darüber hinaus ist die Untersuchung eigentlich langweilig, weil Sie nur ruhig etwa 30 – 45 min auf der Liege liegen müssen.

Was passiert nach der MRT-Untersuchung?

Nach der Untersuchung wird eine CD mit den Bilddaten für sie angefertigt. Die CD mit den Bilddaten gehört Ihnen (und sollte gut von Ihnen verwahrt werden, da in der Regel von uns alle Patientendaten gemäß Datenschutzverordnung nach 10 Jahren gelöscht werden müssen). Bitte bringen Sie die CD mit den Bilddaten Ihrem überweisenden Arzt zum nächsten Termin mit.
Ein Radiologe wird nach der Untersuchung mit Ihnen kurz die Befunde der mpMRT-Untersuchung besprechen und Ihnen die CD aushändigen. Im Anschluss fertigt der Radiologe einen ausführlichen Befundbericht an, der an den von Ihnen angegebenen Arzt per Fax übermittelt wird.
Nach der Untersuchung gibt es für Sie sonst keine weiteren Dinge zu beachten und keine Einschränkungen.

Wie erhalte ich einen Termin?

Hier gelangen Sie zur Terminvergabe.

Checkliste für Ihren Termin

Überweisungsschein zur Kernspintomographie mitbringen

Voraufnahmen der zu untersuchenden Körperregion mitbringen, falls diese nicht im RIZ angefertigt wurden

Untersuchungen des Bauchraums müssen im nüchternen Zustand durchgeführt werden. Sie können sich jedoch etwas zum Essen nach der Untersuchung mitbringen. Medikamente sollten vor der Untersuchung wie immer mit Wasser eingenommen werden, es sei denn, sie werden bei der Terminvereinbarung aufgefordert, einzelne Medikamente nicht einzunehmen.

Ggf. Implantatausweis mitbringen

Laborwerte: Kreatinin-Wert, sodern hierzu bei der Terminvergabe aufgefordert wird.