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mpMRT der Prostata

Häufige Fragen und Antworten für Patienten

Was muss zur Prostata-mpMRT mitgebracht werden?

  • Überweisungsschein
  • Krankenkassenkarte
  • Falls vorhanden: Bildmaterial einer bereits von dieser Region durchgeführten Voruntersuchung. Dies ist zur Untersuchungsplanung und Beurteilung der Untersuchung sehr wichtig. Bei einer fehlenden Voruntersuchung kann unter Umständen die aktuelle Untersuchung nicht durchgeführt werden!
  • Falls vorhanden: Operationsberichte oder Arztbriefe zu der aktuellen Erkrankung

Wann kann keine mpMRT durchgeführt werden?

  • Bei implantiertem metallhaltigem Fremdmaterial kann abhängig von der Art des Materials aus Sicherheitsgründen manchmal keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden (z. B. bei Herzschrittmachern, manchen künstlichen Herzklappen, Schmerzpumpen oder langen Marknägeln). Bitte informieren Sie sich vorher telefonisch bei uns, ob bei implantiertem Fremdmaterial eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann.
  • Bei Fieber (Temperaturerhöhung über 38° Celsius) kann keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden.

Warum muss ich erneut einen Fragebogen ausfüllen, wenn ich schon einmal im RIZ war?

Da wir bei jeder einzelnen Untersuchung den Anlass und die Fragestellung der Untersuchung überprüfen müssen, müssen wir erfahren, welche Beschwerden sich in der letzten Zeit bei Ihnen verändert haben oder welche Therapien durchgeführt wurden. Dies gilt in der MRT insbesondere für durchgeführte Operationen und Implantationen von Fremdmaterial.

Wie lange dauert die Untersuchung? Wie viel Zeit muss ich für den Arztbesuch einkalkulieren?

Die mpMRT der Prostata alleine dauert in der Regel 40 Minuten. In dieser Zeit müssen Sie ruhig auf dem Rücken im MRT-Gerät liegen. Um eine so hochkomplexe MRT-Untersuchung durchführen zu können, sind jedoch etliche zusätzliche Arbeiten vor und nach der Untersuchung notwendig (Vorbereitung der Untersuchung und Nachbereitung der Bilder). Bei der Vorbereitung der Untersuchung müssen auch die Voraussetzungen einer Kontrastmittelgabe geprüft werden. Im Nachgang müssen dann die Bilder noch dediziert ausgewertet werden, was bei der mpMRT der Prostata komplexer ist und länger dauert als bei einer „normalen“ MRT-Untersuchung. Sie erhalten im RIZ nach der Untersuchung ein Arztgespräch, hierbei ist jedoch die komplette Auswertung noch nicht endgültig fertig. Der endgültige Befund wird dann im Nachgang an den Zuweiser gesendet.

Somit müssen Sie für den gesamten Praxisaufenthalt mit Vorbereitung, Untersuchung, Nachbereitung und Arztgespräch etwa 2 Stunden einplanen.

Wird MRT-Kontrastmittel benötigt und muss man dabei etwas beachten?

Bei der mpMRT ist eine Kontrastmittelgabe zur sicheren Diagnose nötig. Ihr Radiologe wird vorher mit Ihnen über die Kontrastmittelgabe, deren Nutzen und Risiken und die Dinge, die danach zu beachten sind, sprechen.
Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, ob es bei einer vorherigen Untersuchung zu einer allergischen Reaktion auf Kontrastmittel gekommen war.
Zur Gabe von MRT-Kontrastmittel ist zudem eine ausreichende Nierenfunktion nötig. Diese werden wir vorher prüfen.
Nach einer Untersuchung mit Kontrastmittel sollten Sie zudem möglichst viel trinken, damit das Kontrastmittel schneller aus Ihrem Körper ausgeschieden wird.

Muss ich nüchtern kommen?

Nein.

Was mache ich bei Platzangst?

Viele Patienten leiden in der MRT unter Platzangst. Unsere modernen Geräte sind jedoch speziell für Patienten mit Platzangst angepasst worden. Die Weite der MRT-Öffnung (Gantry) ist größer als bei älteren Geräten, zudem ist die MRT-Öffnung kürzer und viel heller als früher. Sie haben während der Untersuchung immer einen Alarmknopf in der Hand mit dem sie sofort unser Personal rufen können. Zudem haben wir Sie über eine Glasscheibe während der Untersuchung immer im Blick.
Sollte jedoch eine stärkere Platzangst bekannt sein, wäre eine Untersuchung mit vorheriger Einnahme eines Beruhigungsmittels zu erwägen, das Ihnen Ihr überweisender Arzt mitgeben muss.

Was passiert während der mpMRT-Untersuchung?

Eine mpMRT-Untersuchung ist geräuschintensiv. Während der Untersuchung entstehen im MRT-Gerät „Hämmer-, Knatter- und Brumm-“ Geräusche in unterschiedlicher Abfolge und Intensität. Sie bekommen von uns einen guten Hörschutz, der die Geräuschkulisse gut erträglich macht.
Darüber hinaus ist die Untersuchung eigentlich langweilig, weil Sie nur ruhig etwa 30 – 45 min auf der Liege liegen müssen.

Was passiert nach der mpMRT-Untersuchung?

Nach der Untersuchung wird eine CD mit den Bilddaten für sie angefertigt. Die CD mit den Bilddaten gehört Ihnen (und sollte gut von Ihnen verwahrt werden, da in der Regel von uns alle Patientendaten gemäß Datenschutzverordnung nach 10 Jahren gelöscht werden müssen). Bitte bringen Sie die CD mit den Bilddaten Ihrem überweisenden Arzt zum nächsten Termin mit.
Ein Radiologe wird nach der Untersuchung mit Ihnen kurz die Befunde der mpMRT-Untersuchung besprechen und Ihnen die CD aushändigen. Im Anschluss fertigt der Radiologe einen ausführlichen Befundbericht an, der an den von Ihnen angegebenen Arzt per Fax übermittelt wird.
Nach der Untersuchung gibt es für Sie sonst keine weiteren Dinge zu beachten und keine Einschränkungen.

Wie erhalte ich einen Termin?

Hier gelangen Sie zur Terminvergabe.