Standort Innenstadt 0821|346 850
Standort Stadtbergen 0821|444 966
Standort Sheridanpark 0821|45 577 788
Prostata

Prostata-Vorsorge

Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern.

Aktuellen Zahlen zufolge erkranken pro Jahr etwa 60.000 Männer an Prostatakrebs.
Daher ist die Prostatakrebsvorsorge sehr wichtig. Das frühe Erkennen eines Tumors, seiner Charakteristika und seines Ausbreitungsgrades sind entscheidend für die optimale Therapieentscheidung sowie für eine effektive Operations- und Bestrahlungsplanung zur Minimierung von sekundären Folgeerkrankungen.

Um die Prostatadiagnostik für Sie zu verbessern, arbeiten wir eng mit Urologen zusammen. Dabei greifen wir auf ein sehr genaues bildgebendes Verfahren zurück: die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) zur Tumorentdeckung und -charakterisierung.

mpMRT der Prostata

Die mpMRT ergänzt das übliche Vorgehen des Urologen zur Prostatakrebsvorsorge.

Der Urologe führt eine Tastuntersuchung durch und bestimmt den Blutwert (PSA-Wert). Besteht dann ein Verdacht auf ein Prostatakarzinom, muss zur weiteren Abklärung Gewebe entnommen werden (Biopsie). Hier setzt die mpMRT-Untersuchung im Kernspintomographen des Radiologen an. Sie kann verdächtige und besonders aggressive Tumorherde in der Prostata so deutlich identifizieren, dass die Trefferquote bei der Gewebeentnahme erhöht wird. Unnötige Biopsien können vermieden werden, die Entdeckungsrate bei Vorliegen eines Tumors erhöht sich. Da die mpMRT mehrere sich ergänzende Untersuchungen in einer Sitzung kombiniert, bietet sie eine höhere diagnostische Sicherheit bei der Karzinom-Erkennung.

 

Unter welchen Umständen ist die MR-Untersuchung sinnvoll?

  • Für Patienten mit erhöhtem PSA-Wert (Verdacht auf Prostatakrebs)
  • Bei erhöhtem familiären Risiko
  • Vor einer Prostatabiopsie (Gewebeentnahme)
  • Nach einer negativen Biopsie (Gewebeentnahme) zur weiteren Absicherung oder Kontrolle
  • Vor der Operations- und Bestrahlungsplanung
  • Bei aktiver Überwachungstherapie („active surveillance“)
  • Bei Verdacht auf einen Rückfall („PSA-Rezidiv“), nachdem die Prostata vollständig entfernt wurde

mpMRT Prostata

Untersuchungsablauf

Das MR-Gerät arbeitet strahlungsfrei. Die Untersuchung dauert ca. 40 Minuten, der Patient liegt dabei bequem auf dem Rücken. Der Einsatz einer Endorektalspule ist an unseren modernen MRT-Scannern nicht mehr erforderlich. Zur Reduzierung der Darmbewegung erhält der Patient vor der Untersuchung ggf. ein Medikament, die Harnblase sollte zuvor entleert werden. Über eine Verweilkanüle am Arm wird ein gut verträgliches nicht-jodhaltiges Kontrastmittel zugeführt. Es dient der Darstellung der Prostatadurchblutung und der Beurteilung von Lymphknoten und Nachbarstrukturen

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Informationen für unsere Patienten

Schilddrüsensonographie

FAQ für Patienten

Haben Sie weitere Fragen zur Prostatauntersuchung? Wir helfen Ihnen gerne auf unserer FAQ-Seite weiter.

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Standorte und Termine

Die mpMRT der Prostata wird am Standort „Sheridan Park“ in der Max-Josef-Metzger-Str. 3 an einem 1,5 Tesla MRT und in der „Privatpraxis für Magnetresonanztomographie Stadtbergen“ in der Ulmer Landstr. 315 an einem 3,0 Tesla MRT angeboten.

Die Kosten für die Untersuchung werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Die Kosten für die Untersuchung werden von privaten Krankenversicherungen in aller Regel übernommen. Bitte klären Sie aber in jedem Fall vor der geplanten Untersuchung, ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Die mpMRT der Prostata wird am Standort Ulmer Landstraße 315 durchgeführt.